Haus Marlene Poelzig, Berlin
Eine preisgekrönte Publikation über den Abriss eines Hauses und Fragen der Gleichberechtigung in der Baukultur.
Ausgangslage
Das 1929–1930 von der Architektin und Künstlerin Marlene Poelzig in Berlin-Grunewald entworfene Wohn- und Atelierhaus wurde 2021 abgerissen. Das warf Fragen zur Gleichberechtigung in der Baukultur und zum Umgang mit kulturellem Erbe auf.
Auftrag und Vorgehen
ato übernahm die Mit-Herausgeberschaft der Publikation „Haus Marlene Poelzig, Berlin. Abriss und Aufbruch“ (Urbanophil Verlag): Netzwerk- und Redaktionsaufbau, Recherche- und Interviewformate, die Arbeit mit Originalschriftstücken und die Releaseveranstaltung mit künstlerischer Installation. Beteiligt waren über 20 Autor:innen sowie die Künstler:innen Francis Karat und Constanze Zacharias.
Ergebnis
Die Print-Publikation erschien im Juni 2025, das Release fand am 28. Juni 2025 im Kino Babylon Berlin statt. Ausgezeichnet mit dem Architectural Book Award 2025 des Deutschen Architekturmuseums und der Frankfurter Buchmesse. Breite Resonanz in Süddeutsche Zeitung, taz, Bauwelt und im Deutschlandfunk Kultur.
- Rolle
- Mit-Herausgeberschaft
- Auftrag
- Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
- Verlag
- Urbanophil Verlag
- Ort
- Berlin-Grunewald
- Zeitraum
- 2021 bis 2025
- Auszeichnung
- Architectural Book Award 2025